Bewahrung der Schöpfung


Schöpfungsfreundlichkeit soll selbstverständlicher Teil unseres Denkens und Handelns werden. Gott spricht: ?Sucht mich, dann werdet ihr Leben finden? (Am 5,4 vgl. Lk 10,28, Phil 2,16). Gottes Spuren können wir in seiner Schöpfung entdecken und Jesus Christus ?wird bezeugt und bekannt als das Leben, durch das alle Dinge gemacht sind?. (Joh 1,3f., 1 Joh 3,2). Nehmen wir die Schöpfung als Gnade, Erbe und Auftrag an, die uns Gott als ?Freund des Lebens? (Weisheit 11,26) geschenkt hat. Erkennen wir, dass der Mensch nicht Gott spielen darf, sondern mit jedem Bruder ist, auch mit den Armen, den Ungeborenen und den Mitgeschöpfen weltweit. Die fortschreitende Globalisierung zwingt geradezu zu lokalem Handeln. Wir sind alle und mit allem vernetzt. Erhalten wir die Lebensgrundlagen, die wir von unseren Nachkommen nur geliehen haben!

Beziehen wir unseren Auftrag der Neuevangelisierung auch auf die Schöpfung, mit all ihren Bezügen zu uns, mit ein! Die Diözese Regensburg will ihren Teil der Schöpfungsverantwortung mittragen. Lassen wir uns von den Schöpfungsleitlinien ermutigen, anspornen und befähigen, dem Seufzen der Schöpfung ein wenig Abhilfe zu schaffen! ?Die Schöpfung ist der Vergänglichkeit unterworfen, nicht aus ihrem eigenen Willen, sondern durch den, der sie unterworfen hat; aber zugleich gab er ihr Hoffnung: Auch die Schöpfung soll von der Sklaverei und Verlorenheit befreit werden zur Freiheit und Herrlichkeit der Kinder Gottes.? (Röm 8, 20-22).


aus: Schöpfungsleitlinien



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Beate Eichinger
Bischöfliche Umweltbeauftragte
Schloss Spindlhof
Spindlhofstr. 23
93128 Regenstauf
Tel: 09402/9477-11
Tel: 09402/9477-15
E-Mail: umweltbeauftragte(at)bistum-regensburg.de

Die Diözese Regensburg trägt ihren Teil der Schöpfungsverantwortung mit. Dazu ermutigen die Schöpfungsleitlinien

 

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