Aktionsbündnis gegen Frauenhandel


Der Teufelskreis aus Frauenhandel und Zwangsprostitution ist ein äußerst lukratives Geschäft für die MenschenhandelsMafia. Internationale Organisationen schätzen ihren Gewinn allein in Europa auf 7 bis 13 Milliarden US-Dollar jährlich, die Zuwachsrate der letzten zehn Jahre auf 400%. Gewinne aus dem Frauenhandel fließen dann oft in den Drogen- und Waffenhandel.

Das Geschäft mit Frauen und Mädchen ist lukrativer als Drogenhandel, die „Ware” viel unauffälliger und leicht zu beschaffen: denn das wirtschaftliche Elend, die familiäre Not und die Perspektivlosigkeit der Frauen in Mittel-, Ost- und Südosteuropa sind idealer Nährboden für die falschen Versprechungen der Menschenhändler. Sie machen den jungen Frauen weis, dass im Westen Zimmermädchen, Bedienungen und Tänzerinnen händeringend gesucht und gut bezahlt werden. Doch der Traum vom guten Leben entpuppt sich schnell als Albtraum der Zwangsprostitution.

Vor diesem Hintergrund haben sich im Februar 2000 vornehmlich
kirchliche Gruppen im bayerischen Raum zum Aktionsbündnis gegen Frauenhandel zusammengeschlossen.



Mehr Information

www.gegenfrauenhandel.de

Flyer des Aktionsbündnisses (pdf)