Der Faire Handel macht's anders!


Ob sich die Zahl der weltweit Hungernden wie im Millenium Development Goal 1 gefordert bis zum Jahr 2015 halbieren lässt, wird sich auf dem Land entscheiden. Von der Milliarde Menschen, die derzeit von Hunger und Armut betroffen sind, leben vier Fünftel auf dem Land. Die Mehrzahl der ländlichen Armen ist in der Landwirtschaft tätig, davon über die Hälfte als Kleinbäuerinnen und Kleinbauern, sowie weitere 20 Prozent als landlose ArbeiterInnen. Sie produzieren die Nahrungsmittel für eine wachsende städtische Bevölkerung und erhalten doch immer weniger Gegenwert für ihre Produkte. Die zunehmende Wasserknappheit sowie der Landhunger großer Konzerne gefährden ihre Lebensgrundlagen.

Seit über 30 Jahren leistet der Faire Handel einen Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung und gerechteren Handelsbeziehungen. Durch den Aufbau von langfristigen Handelsbeziehungen zu fairen Bedingungen und die Unterstützung von Produzentenorganisationen erhalten benachteiligte KleinbäuerInnen Zugang zu Exportmärkten. Bei der Qualifizierung von KleinproduzentInnen kooperiert der Faire Handel teilweise eng mit Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit. In der Bewusstseinbildung kritischer KonsumentInnen hat der Faire Handel Pionierarbeit geleistet. Seit VerbraucherInnen zunehmend Produkte nachfragen, die sozial- und umweltverträglich hergestellt und gehandelt werden, beachten auch konventionelle Handelsunternehmen die Einhaltung von Sozialstandards.



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